Österreich plant Ausbildungspflicht für Jugendliche unter 18 Jahren

Fotolia_79348450_SÖsterreich reagiert auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit mit einem Gesetzesentwurf zur Ausbildungspflicht für alle Jugendlichen unter 18 Jahren.

Bisher gilt in der Alpenrepublik, ähnlich dem deutschen Bildungssystem, eine neunjährige Schulpflicht. Durch das neue Gesetz würde sich diese de facto verlängern. Alle Jugendlichen unter 18 Jahren müssten nach ihrem Schulabschluss eine weiterführende Schule besuchen, eine Ausbildung beginnen oder an ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen teilnehmen. Betroffen wären auch Jugendliche, die nach dem Schulabschluss eine geringqualifizierte Tätigkeit angenommen haben. Laut Sozialministerium gehe es darum, durch höhere Bildungsstandards das Risiko zu vermindern, dass Jugendliche perspektivisch in die Langzeitarbeitslosigkeit abrutschen.

Bei Verstößen gegen die Ausbildungspflicht sollen die Erziehungsberechtigten zur Kasse gebeten werden. Bußgelder in Höhe von bis zu 1.000 Euro stehen zu Diskussion. Das neue Gesetz soll nach Willen der österreichischen Regierung ab Herbst 2016 in Kraft treten.

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