Große regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt

Große regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2016 bis September 2017 zeigte sich der Ausbildungsmarkt zumindest rechnerisch nahezu ausgeglichen. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) kamen bundesweit auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen 105 gemeldete Bewerber.

Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber wurden in Süddeutschland, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und im Saarland gemeldet. Einen Mangel an Ausbildungsstellen gab es hingegen in den Bundesländern Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Durch die ungleiche Verteilung von Bewerbern und offenen Stellen blieben bis zum 30. September 2017 insgesamt noch 48.900 Ausbildungsstellen unbesetzt und 23.700 Bewerber konnten noch keine Ausbildung antreten.

Neben den regionalen Unterschieden sind aber auch Branchenunterschiede zu erkennen. Laut BA fehlten Bewerber vor allem für Hotel- und Gaststättenberufe. Auch in vielen Handwerksberufen, beispielsweise im Lebensmittelhandwerk und im Lebensmittelverkauf (Fleischerei und Bäckerei), in der Orthopädie- und Rehatechnik oder in Bau- und Ausbauberufen werden händeringend Auszubildende gesucht.

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