Darf ich Geschenke vom Kunden oder Chef annehmen?

Darf ich Geschenke vom Kunden oder Chef annehmen?

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der kleinen Aufmerksamkeiten. Ein Präsent hier, ein Geschenk dort – doch darf ich alle Gaben annehmen?

Wenn der Chef seinen Mitarbeitern zu Weihnachten etwas schenken möchte, ist die Annahme des Präsents in der Regel unproblematisch. Vorausgesetzt: Die steuerrelevanten Details werden beachtet. Zuwendungen des eigenen Arbeitgebers können bis zu einem Wert von monatlich 44 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei angenommen werden.

Problematisch wird es bei Kundengeschenken. Es gibt Berufe in denen ist die Annahme von Geschenken ein absolutes Tabu. Seien sie auch noch so klein. So dürfen sich beispielsweise Amtsträger wie Richter, Beamte, Notare und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung noch nicht einmal zu einer Tasse Kaffee einladen lassen.

Aber auch in der freien Wirtschaft gibt es Grenzen, die man beachten sollte. Gerade im Ein- und Verkauf kann ein Kundengeschenk schnell als Gegenleistung für eine dienstliche Handlung interpretiert werden und unter Umständen sogar eine strafbare Handlung darstellen. Viele größere Unternehmen haben daher eigene Compliance-Regeln aufgestellt. Diese beschäftigen sich unter anderem mit der Problematik von Zuwendungen. Diese Regeln gelten nicht nur für Führungskräfte oder Manager. Jeder Angestellte hat sich daran zu halten. Verstöße können zu einer Abmahnung oder Kündigung führen.

Für das Finanzamt sind übrigens Kundengeschenke im Wert von über 35 Euro interessant. Diese müssen in der Steuererklärung angegeben werden.

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