DAK-Studie ermittelt höchsten Krankenstand seit 16 Jahren

Für rund jeden zweiten Arbeitnehmer lag im vergangenen Jahr eine Krankmeldung vor. Bei den krankheitsbedingten Fehltagen zeigen sich große Unterschiede bei den Geschlechtern.

Medizinische FachkräfteFür ihren jährlichen Gesundheitsreport wertet die DAK die Daten von rund 2,7 Millionen Versicherten aus. Insgesamt war der Krankenstand im Jahr 2015 so hoch wie zuletzt vor 16 Jahren. Laut DAK lag die Quote demnach bei 4,1 Prozent.

Nach Angaben von DAK-Chef Herbert Rebscher, sei der Unterschied beim Krankenstand zwischen Männern und Frauen größer als erwartet. Frauen hatten insgesamt 14 Prozent mehr Fehltage als Männer. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. So arbeiten Frauen oft in Berufen in denen sie aufgrund von Kunden- oder Patientenkontakten, zum Beispiel bei Erkältungen, nicht zur Arbeit erscheinen können. Aber auch Komplikationen während und nach einer Schwangerschaft fließen in die Statistik ein.

Auch bei den Branchen sind große Unterschiede zu verzeichnen. „Verkehr, Lagerei, Kurierdienste“ und „Gesundheitswesen“ sind die Spitzenreiter. Mit einem Krankenstandswert von 4,7 Prozent liegen diese Branchen deutlich über dem Durchschnitt.

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