Wenn der Computer den Job vergibt

Wenn der Computer den Job vergibt

Sprich mit mir und ich sag dir wer du bist. Eine Telefoninterview mit dem Computer reicht. Die von Psychologen, Mathematikern und IT-Experten entwickelte Software Precire schließt von der Sprache der Befragten auf ihre Persönlichkeit. Was liegt da näher, als die Software auch in Bewerbungsgesprächen einzusetzen?

Viele Personaler sind skeptisch, doch einige Unternehmen testen die Software bereits. Die Sprach- und Sprechanalyse-Software Precire, mit den Unterbezeichnungen wie VoiceCheck und JobFit, soll herausfinden, ob der Bewerber zum Unternehmen oder in ein bestimmtes Jobprofil passt. Die Analyse der Persönlichkeit steht hierbei im Vordergrund. Aus sprachlichen Mustern wie Wortwahl, Satzbau, Sprechweise und Stimmführung schließt die Software auf die Stressbelastung des Sprechenden oder auf seine Eignung für bestimmte berufliche Anforderungen. So beantworten die Teilnehmer einer Telefonstimme rund 15 Minuten lang Fragen zu ihrem Alltag, dem letzten Urlaub oder zu ihren Hobbys. Die Fragen sind in der Regel immer dieselben. Sie beziehen sich nicht auf die zu besetzende Stelle.

Es geht nicht darum, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird. Beurteilt werden Leistungsbereitschaft, Neugier, Offenheit, Risikofreude, Emotionalität oder auch Dominanz. Außerdem analysiert die Software das aktuelle Empfinden.

Selbst wenn sich die Software in der Praxis als treffsicher erweisen sollte, wollen viele Personaler sie, wenn überhaupt, nur unterstützend einsetzen. Das der Computer ihnen die Entscheidung abnimmt, können sie sich nicht vorstellen.

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