Die einen machen blau, die anderen gehen krank zur Arbeit

Arbeitsunfaehigkeitsbescheinigung-Fotolia_25760739_SEine von der Job- und Karriere-Community Glassdoor in Auftrag gegebene Studie unter deutschen Arbeitnehmern zeigt, dass viele lieber krank zur Arbeit gehen, als sich zu Hause auszukurieren. Blaumachen ist hingegen weniger verbreitet.

Von insgesamt 1.000 befragten Arbeitnehmern gaben 28,4 Prozent an, auch krank am Arbeitsplatz zu erscheinen. Bei einer Erkältung sieht sogar nur knapp jeder Zweite die Notwendigkeit, sich zu Hause auszukurieren. Jüngere Arbeitnehmer sind eher bereit eine erkältungsbedingte Auszeit zu nehmen als ältere. In der Generation der 55-64-Jährigen sahen lediglich 29,7 Prozent eine Erkältung als hinreichenden Grund, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Auch einige geschlechterspezifische Klischees scheinen sich laut Umfrage zu bewahrheiten. Männer (43 Prozent) leiden unter Erkältungssymptomen scheinbar heftiger als Frauen (35,4 Prozent) und gönnen sich eher einmal einen Erholungstag.

Bei den Blaumachern ist die alters- und geschlechtsspezifische Verteilung ähnlich. Jeder zehnte Befragte (10,1 Prozent) gab an, für den nächsten Monat einen „krankheitsbedingten Fehltag“ bereits eingeplant zu haben. Dabei agieren die Männer deutlich dreister als die Damen. Die Quote der männlichen Blaumacher ist mehr als doppelt so hoch.

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