Der Wunsch nach Sicherheit

Der Wunsch nach Sicherheit

Ein Job beim öffentlichen Dienst wirkt attraktiv. Die Autoindustrie rutscht in der Gunst der Kandidaten ab.

Die Job­chan­cen auf dem deut­schen Ar­beits­markt sind zur­zeit so gut wie seit Jahren nicht mehr. Unternehmen suchen händeringend nach Personal. Und je qualifizierter ein Bewerber ist, desto größer ist die Auswahl der Unternehmen, die sich für ihn interessieren.

Da ist es schon erstaunlich, dass ausgerechnet die Kandidaten mit der größten Auswahl an Jobangeboten – nämlich qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te mit ei­nem Hoch­schul­ab­schluss – eine Anstellung im öf­fent­li­chen Dienst bevorzugen.

Aus der aktuellen „Studentenstudie 2018“ des Beratungsunternehmens Ernst & Young geht hervor, dass über 40 Prozent der Befragten ei­nen Ar­beits­platz bei Kom­mu­nen, Län­dern oder beim Bund für äußerst at­trak­tiv halten. Die Autoindustrie, die in den vorherigen Befragungen noch einen Spitzenplatz unter den beliebtesten Arbeitgebern belegte, ist im Ranking nach hinten durchgereicht worden. Der Dieselskandal scheint Wirkung zu zeigen.

Die Initiatoren der Studie sehen die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes vor allem in dem Verlangen nach einem sicheren Job begründet. Der Umbruch in vielen Branchen lasse den öffentlichen Dienst wie Hort der Beständigkeit erscheinen, berichten die Autoren der Studie.

Das gerade im öffentlichen Dienst die Befristungsquote der Arbeitsverträge kontinuierlich steigt, scheint die Befragten nicht nachdenklich zu stimmen. Die Hoffnung, einen Job auf Lebenszeit zu bekommen ist mehr denn je ungebrochen.

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