Mut ist wie Veränderung, nur früher!

Jeder beruflichen Veränderung geht eine Phase der Unsicherheit und des Abwägens voraus, ob dieser Schritt wohl der richtige sein wird. Doch nach dem intensiven Überlegen und der schließlich getroffenen Entscheidung zum Jobwechsel braucht es den Mut, die Bewerbung tatsächlich anzugehen. Jetzt sind Selbstzweifel nicht mehr angebracht, um nicht aus Furcht in letzter Sekunde zu kneifen. Trauen Sie sich und schreiben Sie Ihre erste Bewerbung.

Ehrlichkeit ist eine der wichtigsten Basisfaktoren für ein gesundes und gutes Arbeitsverhältnis.

Und auch wenn die Versuchung zu tricksen groß ist, falls die eigenen Qualifikationen nicht ganz zur Stellenausschreibung passen, beginnt die Ehrlichkeit schon in der Bewerbungsphase. Daher machen Sie in Ihrem Lebenslauf bitte keine falschen Angaben. Denn wenn diese aufgedeckt werden, kann auch nach der Probezeit eine fristlose Kündigung die Konsequenz bedeuten. Gefälschte Zeugnisse oder erschwindelte akademische Titel sind Betrug. Ebenfalls tabu ist es Arbeitsstationen und Anstellungen zu erfinden, welche Sie gar nicht gehabt haben, oder Ausbildungen vorzutäuschen ohne diese absolviert oder abgeschlossen zu haben.

Die Gedanken, die wir uns machen, spielen sich nicht nur in unserem Kopf ab, sondern beeinflussen auch unsere Ausstrahlung nach aussen. Diesen Effekt können und sollten Sie vor einem Bewerbungsgespräch für sich nutzen. 
Wer vor diesem wichtigen Termin negative Gedanken hat, wie „Bin ich überhaupt für die Stelle qualifiziert?“ oder „Bestimmt gibt es noch besser geeignete Bewerber“ wird unsicher, zweifelt an sich selber und wirkt damit auch auf sein Gegenüber nicht überzeugend. Besser ist es mit positiven Vorstellungen zu arbeiten. Ein Satz wie “ Meine Ausbildung und Erfahrung passen genau zu der ausgeschriebenen Stelle“, welchen Sie sich selber immer wieder sagen, verstärkt unbewusst Ihre positive und selbstbewusste Ausstrahlung.

Viel Erfolg beim ausprobieren.

Personaldienstleister zu sein bedeutet für uns mehr als nur die gängige Vermittlung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die TempWorkers GmbH geht selbstständig auf SIE als Unternehmer oder Unternehmerin zu. Dadurch bietet sich Ihnen die Gelegenheit, hochqualifizierte und einschlägig ausgebildete Fachkräfte kennenzulernen.

Täglich werden wir von interessierten Facharbeitern beauftragt, anhand deren Berufserfahrung und –qualifikation, die besten potenziellen Arbeitgeber im Umkreis der Kandidaten zu suchen. Hierbei bedienen wir uns den neuesten Technologien, sodass es binnen kürzester Zeit zwischen dem jobsuchenden Facharbeiter und dem bzw. den passenden Unternehmen matchen könnte.

Sollten Sie also eines Tages von einem Mitarbeiter der TempWorkers GmbH angerufen werden, haben wir möglicherweise einen hochqualifizierten Bewerber für Sie in petto, der Ihrem Unternehmen vermutlich entgangen wäre. Sie haben nun die Chance, ihn in einem persönlichen Vorstellungsgespräch von Ihrer Firma zu überzeugen. Idealerweise ergibt sich zwischen Ihnen und dem Facharbeiter ein neues Arbeitsverhältnis!

Zu Beginn der Corona Pandemie im März 2020 war für viele Unternehmen klar, dass sie ihre Mitarbeiter – wenn möglich – ins Homeoffice schicken. Man kann davon ausgehen, dass die Verbreitung des Virus‘ durch diese und andere Maßnahmen eingedämmt wurde. Doch nun kehrt Deutschland langsam aber sicher wieder zum Alltag zurück. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten nehmen den Regelbetrieb auf, Läden dürfen mehr Kunden hineinlassen und Sperrstunden in der Gastronomie werden ausgeweitet oder entfallen komplett.

Wer vielleicht wochenlang von zuhause aus arbeiten konnte, wird nun wieder zurück ins Büro zitiert. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen klare Regeln hinsichtlich der Hygienemaßnahmen im Betrieb aufstellen und diese deutlich an ihre Mitarbeiter weitergeben. Es ist unerlässlich, dass sich nach wie vor nur eine begrenzte Anzahl an Kollegen in einem Raum aufhalten darf, die Abstandsregel eingehalten oder – wenn nötig – ein Nasen-Mundschutz getragen wird. Auch das regelmäßige Waschen der Hände oder die Desinfektion von Arbeitsutensilien sollte nicht vergessen werden.

Was passieren kann, wenn Maßnahmen gegen die Verbreitung von Covid19 zu schnell gelockert oder nicht ausreichend befolgt werden, wird spätestens am Beispiel des Ausbruchs beim Fleischhersteller „Tönnies“ klar. Heute Morgen wurden insgesamt 1331 Infizierte gemeldet (Quelle: Tagesschau)! Eine besorgniserregende Zahl – und das nicht ganz unbegründet. Sowohl Unternehmen als auch deren Angestellte sollten sich in der Pflicht sehen, sich und ihre Mitmenschen zu schützen. Andernfalls kann es sehr schnell zu immensen Problemen im täglichen Arbeitsablauf oder gar zu Firmenschließungen kommen.

Die TempWorkers GmbH ist für Sie nach wie vor per E-Mail oder Telefon erreichbar und berät Sie gerne. Bleiben Sie gesund!

Warum sollte Ich als Unternehmer eine Personalvermittlung in Anspruch nehmen? Ganz einfach: Nicht nur jobsuchende Fachkräfte, sondern auch Fachkräfte suchende Firmen profitieren von einem breit gefächerten Vermittlungsnetzwerk. Der Personaldienstleister ist hier die Schnittstelle.

Er ermöglicht Unternehmen, schnell, einfach und unkompliziert freie Stellen auszuschreiben. Anhand des Jobprofils sucht der Personalvermittler mit viel Gespür nach DER neuen potenziellen Fachkraft. Der Unternehmer kann sich entspannt zurücklehnen und warten, bis es „matched“!

Für berufserfahrene Fachkräfte gibt es kaum einen besseren Weg zum neuen Arbeitgeber. Jobsuchende Arbeitnehmer werden in die Datenbank des Personalvermittlers aufgenommen. Anhand der Wünsche und Qualifikationen des Facharbeiters wird ein individuelles Profil erstellt. Da Unternehmen händeringend nach berufserfahrenem Personal suchen, wird nicht viel Zeit bis zum ersten „Match“ vergehen!

Wir fassen zusammen: Durch die Arbeit des Personalvermittlers erhalten Arbeitgeber Zugang zu qualifizierten Fachkräften. Diese wiederum können sich nicht öffentlich zugänglicher und äußerst begehrter Jobangebote bedienen. Die Stellenbesetzung wird auf diesem Weg – für beide Parteien – effektiv beschleunigt!

Wenn auch Sie Teil eines überaus nachhaltigen Vermittlungsnetzwerks werden wollen, wenden Sie sich einfach an unser erfahrenes Team der TempWorkers GmbH.

Langsam aber sicher kehrt hinsichtlich der Corona Pandemie 2020 wieder etwas Alltag ein. Schulen und Kindergärten sowie Läden sind geöffnet, Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Doch wie verhält es sich im Handwerk? Worauf müssen Betriebe und ihre Angestellten nun achten? Wie der neue Alltag für Facharbeiter aussieht, erfahren Sie im Folgenden.

Die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Hygieneregeln ist unabdingbar. Auch Facharbeiter sind dazu verpflichtet, mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen sich und Kollegen, Kunden etc. zu wahren. Die regelmäßige Desinfektion benutzter Gerätschaften oder der Hände gehört nun zum neuen Arbeitsalltag. Auf direkten Kundenkontakt soll – wenn möglich – noch verzichtet werden. Hier ist es ratsam, Absprachen mit Auftraggebern telefonisch, online oder postalisch zu treffen.

Für Unternehmen ist es enorm wichtig, sich an die zusätzlichen Klauseln des Infektionsschutzgesetzes zu halten. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Angestellten bezüglich der nötigen Hygienemaßnahmen aufzuklären. Ob das Tragen von Masken während der Arbeitszeit unverzichtbar ist, entscheidet – gebunden an die gesetzlichen Vorschriften – die Führungsebene. Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz können für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Folgen wie Bußgelder bedeuten.

Zu Beginn der Corona Pandemie mussten viele Unternehmen Kurzarbeit anmelden, da zu wenig Aufträge eingegangen sind. Mittlerweile können sich fachspezifische Firmen vor Anfragen kaum noch retten. Handwerkliche Dienstleistungen sind gefragt wie noch nie. Qualifizierte Facharbeiter stehen nun vor der großen Herausforderung, diese Aufträge abzuarbeiten und den Ansturm an Bedarf zu bewältigen. Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, hat im Moment die besten Chancen!

Die TempWorkers GmbH vermittelt auch SIE als ausgebildete Fachkraft an herausragende Unternehmen, die händeringend qualifiziertes Personal suchen. Wenden Sie sich einfach an unser erfahrenes Team.

Die diesjährige Corona-Krise hat viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre Angestellten in Kurzarbeit zu schicken. Das hat für den Arbeitnehmer zur Folge, dass er nur 60 Prozent seines Nettolohnes erhält. Angestellte, die Kinder haben, erhalten 67 Prozent. Ende April wurde beschlossen, dass das Kurzarbeitergeld ab dem vierten und siebten Monat um jeweils 10 Prozent aufgestockt wird.

Im Normalfall muss dieses Einkommen nicht versteuert werden. Jedoch behält sich das Finanzamt vor, zum Jahresende den sogenannten Progressionsvorbehalt einzufordern.

Progression bedeute soviel wie „Steigerung“. Jeder, der während des laufenden Jahres Einnahmen wie Mutterschafts-, Kranken- oder Kurzarbeitergeld erhält, muss hiervon erstmal keine monatlichen Steuern abtreten. Wer allerdings mehr als 410 Euro erhält, ist verpflichtet, am Ende des Jahres eine Steuererklärung abzugeben. Hier wird das ausbezahlte Kurzarbeitergeld auf die Einkommenssteuer hochgerechnet (Progression). Daraus ergibt sich ein bestimmter Prozentsatz an Abgaben, die das Finanzamt nachträglich einfordern kann. Das kann dazu führen, dass der ein oder andere mit einer Steuernachzahlung zu rechnen hat, auch wenn er aufgrund der Corona-Krise 2020 keine steuerpflichtigen Einnahmen erzielt hat.

Die Steuergewerkschaft geht davon aus, dass der Progressionsvorbehalt vereinzelt für Unmut und Ärger beim Arbeitnehmer sorgen wird. Umgehen lässt sich diese Forderung jedoch nicht.

Besser als Kurzarbeit für Facharbeiter ist ein neuer Arbeitgeber, der Sie mit Kusshand und Vorteilen anstellt. Wie das gehen soll? Wenden Sie sich einfach an unser erfahrenes Team.

Wenn Sie als qualifizierte Fachkraft auf Jobsuche sind, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten. Unter anderem begegnen Sie Zeitarbeitsfirmen und Personalvermittlern. Hier stellen sich häufig Vorurteile ein, ebenso falsche Behauptungen, welche wir – die TempWorkers GmbH – aus der Welt schaffen wollen.

Personalvermittlung hat prinzipiell NICHTS mit Zeitarbeit zu tun. Der Personalvermittler ist die Brücke zwischen einem suchenden Fachbetrieb und dem geeigneten Facharbeiter. Der Personalvermittler plant eine langfristige und effektive Zusammenarbeit für beide Seiten. Die Tätigkeit des Vermittlers fängt bei dem Verstehen des Fachbetriebs, sowie seinem Bedarf an Facharbeiter an. Die weitere Arbeit bezieht sich dann auf die Suche und Selektion der passenden Kandidaten, entsprechend der Fähigkeiten und Persönlichkeit. Beachtet werden dabei die Unternehmenskultur, als auch die Erwartungen des Arbeitgebers. Die Aufgabe des Personalvermittlers endet bei dem geschlossenen Arbeitsvertrag.  Die Stellenbesetzung wird auf diesem Wege effektiv beschleunigt. Ein fetter Bonus für den suchenden Kandidaten: Facharbeiter erhalten auf diesem Wege, zukünftige Arbeitgeber und deren begehrte Stellen, welche nicht öffentlich ausgeschrieben sind.

Sie sehen selbst, Zeitarbeit ist ein anderer Sektor. Die Zeitarbeit (Arbeitnehmerüberlasssung) eignet für sich Jobsuchende, welche sich einen Überblick über die entsprechende Branche verschaffen möchten oder sehr dringend einen Job suchen. Hier wird dann kurzfristig und flexibel geplant.

Die TempWorkers GmbH verfügt deutschlandweit über ein breit gefächertes Netzwerk der besten Firmen. Diese sind ständig auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Wenden sie sich einfach an unsere HR-Spezialisten.

Heute vor einem Jahr hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass eine Arbeitszeiterfassung der Angestellten in allen Mitgliedstaaten Pflicht wird. Viele Unternehmen haben sich bereits auf diese Veränderung eingestellt und nutzen häufig kostspielige Tools oder Software.

Die Begeisterung bezüglich der Entscheidung des EuGHs hält sich aufseiten der Arbeitgeber, aber auch seitens der Angestellten, jedoch noch in Grenzen. Einerseits beinhaltet die Pflicht zur Zeiterfassung zwar den Vorteil, dass beispielsweise Erholungspausen zwingend eingehalten werden müssen, andererseits verkompliziert sich die Flexibilität bezüglich Überstunden oder etwaiger Tätigkeiten im Homeoffice. Arbeitszeitmodelle müssen angepasst, Datenschutzaspekte ebenfalls berücksichtigt werden.

Auch wir haben uns in den letzten Monaten intensiv mit den Möglichkeiten, Problematiken und Chancen dieser Thematik auseinandergesetzt. Hieraus entstand die Idee, eine App zu entwickelt, die dem Facharbeiter eine unkomplizierte Erfassung seiner Arbeitszeit ermöglicht. Gleichzeitig kann der Arbeitgeber durch integrierte – dem Datenschutz entsprechende – Tools überprüfen, ob sich sein Mitarbeiter als verlässlich erweist. Dieses Pilotprojekt der TempWorkers GmbH befindet sich noch in der Entwicklung und wird Ihnen voraussichtlich ab Mitte Juni zur Verfügung stehen. Unsere App wird von erfahrenen IT-Spezialisten mit bestem technischem Knowhow entwickelt. Hier erwartet Sie ein neuartiges Tool, das die Erfassung der Arbeitszeit – sowohl für Vorgesetzte als auch für Mitarbeiter – auf eine höhere Stufe befördert.

Wie Fachkräfte und Unternehmen den anstehenden wirtschaftlichen Aufschwung für sich nutzen können.

2020. Ein Jahr, das wohl für immer in die Geschichte eingehen wird. Aufgrund der Corona-Krise kam und kommt es in vielerlei Hinsicht zu Einschränkungen, die uns alle in irgendeiner Form betreffen. So mussten viele Unternehmen wegen der Infektionsgefahr durch Corona den laufenden Betrieb einstellen. Auch die Handwerks- und Industriebranche blieb davon nicht verschont. Doch nach jedem Regen folgt bekanntlich Sonnenschein. Viele Betriebe dürfen ihr Tagesgeschäft – unter Einhaltung gewisser Regeln – wieder aufnehmen und suchen demnach händeringend Fachkräfte.

Manch ein Arbeitnehmer fühlt sich im Rahmen der Corona-Krise vielleicht dazu motiviert, nach Job-Alternativen zu suchen. Auch Fachkräften, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Anstellung verloren haben, bieten sich nun neue Möglichkeiten. Gleichzeitig befinden sich einige Unternehmen auf der Suche nach qualifizierten Angestellten, um den bevorstehenden wirtschaftlichen Aufschwung angemessen bewältigen zu können.

In den letzten Wochen haben viele Menschen die meiste Zeit zuhause verbracht und sich im Zuge dessen selber um kleinere Reparaturen oder Verbesserungen im Haushalt kümmern müssen. Die Suche nach handwerklichen Fachkräften stellte sich als schier unmöglich dar, da einige Betriebe Kurzarbeit anmelden oder ihre Arbeit sogar komplett einstellen mussten. Auch Aufträge, die kurz vor der Corona-Krise erteilt wurden, konnten und durften nicht mehr ausgeführt werden. Da diese nun oberste Priorität haben und viele weitere hinzukommen werden, steigt der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften rapide an.

Auch Arbeitnehmer im industriellen Bereich, wie beispielsweise Betriebselektriker, Maschinen- und Anlage-Führer oder Industriemechaniker, können sich auf „Goldene Zeiten“ freuen. Am 04. Mai wurden einige Maßnahmen, die die Ausbreitung von Corona eindämmen sollen, gelockert. Demnach werden Angebot und Nachfrage auch hier stark ansteigen, sodass Arbeitgeber vermehrt nach Fachkräften suchen.

Wenn auch Sie auf der Suche nach beruflicher Veränderung sind oder Ihren Job aufgrund der CoronaKrise aufgeben mussten, sind wir Ihr Ansprechpartner. In Einklang mit Ihren Vorstellungen steht Ihnen das Team der TempWorkers zur Seite, um Sie auf dem Weg in Ihre ganz persönliche „Goldene Zeit“ zu begleiten.

Natürlich ist die Freude bei Arbeitnehmern in vielen Branchen groß, wenn mal wieder ein Feiertag ansteht. Vor allem, wenn sich hieraus ein verlängertes Wochenende ergibt, so auch morgen. Doch was hat es eigentlich mit dem 1. Mai auf sich? Warum wird er als „Tag der Arbeit“ bezeichnet? Und: Ist er mit dem amerikanischen Labour Day gleichzusetzen?

Letztere Frage lässt sich sowohl bejahen als auch verneinen. Zwar entspricht der Labour Day dem 1.Mai, wird seit 1894 allerdings am ersten Montag im September als gesetzlicher Feiertag gefeiert. Wenn man dem „Tag der Arbeit“ auf die Spur geht, findet man schnell heraus, dass er seinen
Ursprung in den USA hat. Die Industriearbeiter litten im 19. Jahrhundert unter schlechten Arbeitsbedingungen sowie niedriger Entlohnung. In Folge dessen riefen im Jahr 1886 Handels- und Arbeitsgewerkschaften am 1. Mai zu einem mehrtätigen Generalstreik auf. Gefordert wurde die
Reduzierung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden. Da alte Arbeitsverträge in den USA damals immer zum 1. Mai ausliefen, wurde der Streik bewusst an diesem Tag ins Leben gerufen. Im Rahmen der Streiks kam es in Chicago zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen
Demonstranten und Einsatzkräften. Auslöser war eine Splitterbombe, die auf die Polizei geworfen wurde. Viele Menschen wurden verletzt und getötet. Jedoch konnte dieser Vorfall die Gewerkschaften nicht von ihrem Ziel abbringen, sodass der Acht-Stunden-Arbeitstag in den USA am 1. Mai 1890 eingeführt wurde. Kurz darauf fühlte sich die Arbeiterschaft in Deutschland dazu ermutigt, dieselben Forderungen zu stellen wie die Amerikaner. Ab 1890 kam es demzufolge zu Demonstrationen und Streiks. Der 1. Mai wurde jedoch erst im Jahr 1919 von der Nationalversammlung der Weimarer Republik als deutschlandweiter gesetzlicher Feiertag erklärt, aber nur für das besagte Jahr. Dauerhafter „Feiertag der nationalen Arbeit“ wurde der 1. Mai im Jahr 1933. Auch nach Ende des zweiten Weltkriegs und der Aufteilung Deutschlands behielt man den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag – also den „Tag der Arbeit“ – bei. Seitdem wird der 1. Mai häufig für politische Kampagnen, Wahlkämpfe, Demonstrationen o. ä. genutzt. Auch finden Lagerfeuer, Veranstaltungen für Familien (z. B. Tanz in den Mai) oder das berühmt-berüchtigte „Maibaum aufstellen“ statt, um den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen zu lassen. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird der „Tag der Arbeit“ dieses Jahr nicht wie üblich zelebriert werden können. Demonstrationen sind im Rahmen des Infektionsschutzgesetztes nur unter Einhaltung der Abstandsregelungen erlaubt, Festivitäten bleiben verboten.

Wir von TempWorkers, wünschen allen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die morgen einen freien „Tag der Arbeit“ verbringen können, eine entspannte Zeit.